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Notfallplanung Naturgefahren

Notfallplanung Naturgefahren

Bild vergrössern Notfallplanung Naturgefahren

Naturgefahren schliessen alle Prozesse und Einwirkungen der Natur ein, die für den Menschen und für dessen Lebensgrundlagen schädlich sein können. Im Kanton Bern sind aufgrund der  topografischen, geologischen und meteorologischen Gegebenheiten besonders gravitative Naturgefahrenprozesse wie Felsstürze, Rutschungen, Lawinen und Überschwemmungen häufig. Da die Siedlungsgebiete immer dichter bebaut und die Sachwerte immer grösser werden, hat in den vergangenen Jahrzehnten das Schadenausmass bei vergleichbarer Natureinwirkung deutlich zugenommen.

Der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen vor Naturgefahren ist eine zentrale Aufgabe des Staates. Diese anspruchsvolle Aufgabe kann nur durch die gut koordinierte Zusammenarbeit verschiedenster Fachstellen erfolgreich bewältigt werden. Effizienter Schutz vor Naturgefahren erfordert eine ganzheitliche Betrachtungs- und Herangehensweise: präventive und vorsorgliche Massnahmen, Massnahmen zur Schadensminderung und bestmögliche Ereignisbewältigung sowie nachhaltige Wiederinstandstellung nach einem Ereignisfall sind aufeinander abzustimmen. Eine zentrale Massnahme zur Schadensminderung ist die gezielte Warnung und Alarmierung der Bevölkerung.

Für Massnahmen und konkrete Anweisungen an die Bevölkerung sind im Ereignisfall die Kantone bzw. Gemeinden verantwortlich. Das Vorhandensein und das Nutzen von Fachwissen und Fachkompetenz, insbesondere bei den Einsatzorganisationen und den verschiedenen Führungsorganen sind von zentraler Bedeutung und entscheiden über Erfolg oder Misserfolg der getroffenen Massnahmen im Ereignisfall.

WARN

Nach den Hochwasserereignissen von 2005 beschloss der Regierungsrat des Kantons Bern, die Warnung und Alarmierung der Bevölkerung und die Intervention bei Naturgefahrenereignissen im Kanton zu verbessern. Denn mit der Verbesserung der Warnung und Alarmierung kann das Schadenausmass massgeblich reduziert werden. Zu diesem Zweck entstand das Projekt WARN. WARN ist die Umsetzung des Bundesprojektes OWARNA im Kanton Bern. Daran direkt beteiligt sind alle kantonalen Ämter mit Bezug auf die Intervention bei Naturgefahren: das Amt für Wald (Abt. Naturgefahren), das Tiefbauamt (Wasserbau), das Amt für Wasser und Abfall (Abt. Gewässerregulierung) und das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (Abt. Zivil- und Bevölkerungsschutz). Weitere Beteiligte sind Kantonspolizei (KAPO) Bern und die Gebäudeversicherung Bern (GVB).

Basierend auf dem OWARNA-Bericht des Bundes, den Workshops zur Aufgabenteilung Bund-Kantone und der Studie eines externen Naturgefahrenbüros wurden folgende Massnahmen zur Verbesserung der Intervention bei Naturgefahrenereignissen festgelegt:

Hinweis

Mit dem Schutz vor Naturgefahren beschäftigen sich, wie oben erwähnt, verschiedene kantonale Fachstellen. Auf der gemeinsamen Naturgefahren-Webseite finden Sie alle wichtigen  Informationen zum Thema.  

Quelle: www.naturgefahren.sites.be.ch [Hervorhebungen nachträglich durch: BSM/AB]

Bild vergrössern Quelle: www.naturgefahren.sites.be.ch [Hervorhebungen nachträglich durch: BSM/AB]

Weitere Kontakte für WARN

Eva Steiner
Projektleiterin Umsetzung WARN
AWA
Reiterstrasse 11
3011 Bern
Tel. +41 31 633 38 36
E-Mail


Weitere Informationen

 


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