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Dienstbetrieb

Dienstvoranzeige

Die Dienstvoranzeige dient dem Pflichtigen dazu, seine Dienstleistung in die persönliche Planung aufzunehmen und dem Arbeitgeber die voraussichtliche Abwesenheit mitzuteilen.
Sollte zu diesem Zeitpunkt eine Terminverschiebung unumgänglich sein, ist eine Lösung mit der Zivilschutzstelle der Kantonalen Zivilschutz Formation meistens telefonisch möglich.
Sollten zwischen der Dienstvoranzeige und Erhalt des Aufgebotes z.B. eine Weiterbildung oder Ferien anstehen, ist vor der Buchung dieser Termine schriftlich bis 10 Tage vor Beginn eine Dienstverschiebung zu beantragen. Eine Anmeldung zu einer Weiterbildung oder eine Ferienbuchung berechtigt nicht automatisch zu einer Kursverschiebung.

Aufgebot

Sechs Wochen vor Kursbeginn erhält der Pflichtige ein Aufgebot. Diesem muss er Folge leisten. Das Aufgebot ist bis Kursbeginn aufzubewahren. Es enthält Angaben, wann, wo, in welcher Ausrüstung einzurücken ist. Die Zivilschutzstelle ist kein Auskunftsbüro für verloren gegangene Aufgebote.

Dienstverschiebungen

Nach Erhalt des Aufgebotes sind Dienstverschiebungsgesuche nur noch schriftlich bis 10 Tage vor Dienstbeginn, unter Beilage von Bestätigungs- und / oder Beweisunterlagen, möglich. Verschiebungen können nicht mehr telefonisch gemacht werden.
Es kommt immer wieder vor, dass Arbeitgeber oder Schutzdienstpflichtige denken, eine Verschiebung sei problemlos möglich. Das ist falsch. Rechtlich besteht kein Anrecht auf eine Dienstverschiebung und nur in wirklich dringenden und nicht vorhersehbaren Fällen kann auf ein solches Gesuch eingetreten werden.

Urlaube

Zugunsten eines geordneten Betriebes müssen Urlaubsgesuche restriktiv gehandhabt werden. Auch diese sind vordienstlich, schriftlich bis 10 Tage vor Dienstbeginn, mit Beilagen versehen, einzureichen. Während des Kurses werden Urlaube nur noch in nicht vorhersehbaren Fällen gewährt. Anrecht auf Urlaub während des Kurses besteht auch hier nicht.

Wiederholungskurse (WK)

Für Wiederholungskurse besteht nach Erhalt des Aufgebotes praktisch keine Dienstverschiebungsmöglichkeit mehr. Das Gesetz schreibt vor, dass jeder Schutzdienstpflichtige 2 WK Tage absolvieren muss. Da die WK durch den Kanton kontrolliert werden, müssen diese ausnahmslos besucht werden.


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