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Migrationsdienst des Kantons Bern Asylbewerber von Enggistein ziehen in andere Asylzentren um

21. Februar 2012 – Medienmitteilung

Die rund 100 Asylbewerberinnen und Asylbewerber des Durchgangszentrums Enggistein werden heute Dienstag (21. Februar 2012) vorübergehend in bereits bestehende Asylunterkünfte umplatziert. Der Migrationsdienst des Kantons ordnete diesen Umzug nach einer Begehung des Gutshofs in Enggistein an. Dabei stellte er zusammen mit der Gebäudeversicherung des Kantons Bern technische Mängel am Gebäude fest. Die Sicherheit der untergebrachten Asylbewerberinnen und Asylbewerber konnte nicht mehr gewährleistet werden.

Seit mehreren Jahren betreibt die Heilsarmee im Auftrag des Migrationsdienstes des Kantons Bern im Gutshof in Enggistein ein Durchgangszentrum für Asylbewerber. Anlässlich einer Begehung des Gebäudes haben der Migrationsdienst und die Gebäudeversicherung Mängel festgestellt, insbesondere bei den elektrischen Anlagen und hinsichtlich des Brandschutzes. Für den Migrationsdienst konnte bei diesen Mängeln die Sicherheit der untergebrachten Asylbewerberinnen und Asylbewerber nicht mehr gewährleistet werden. Daher hat er den Umzug der Bewohner angeordnet.

Bereits am letzten Samstag (18. Februar 2012) verliessen die Asylbewerberinnen und Asylbewerber den Gutshof in Enggistein und zogen in die Zivilschutzanlage Hofmatt bei der Eisbahn in Worb um. Diese von der Gemeinde Worb zur Verfügung gestellte Unterkunft mussten sie am Sonntag allerdings wieder verlassen, da es in einem Elektrokasten brannte. Glücklicherweise konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner dank dem Sicherheitsdienst die Zivilschutzanlage rechtzeitig verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Die Asylsuchenden verbrachten die letzten beiden Nächte wiederum im Gutshof Enggistein, wobei die private Bewachungsfirma „Securitas“ Pikett leistete. Da die Zivilschutzanlage in Worb jedoch für längere Zeit nicht mehr bewohnbar ist, muss der Betreiber die Asylsuchenden nun unverzüglich in die bestehenden Asylzentren verteilen, in denen es noch freie Betten hat. Der Kanton sucht rasch möglichst weitere zusätzliche Unterkunftsmöglichkeiten.

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