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Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten, familiären oder partnerschaftlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder androhen.

Am häufigsten wird Gewalt in der Paarbeziehung polizeilich bekannt. Gewalt gegen Kinder, unter Geschwistern oder von Kindern gegen Eltern treten oft gleichzeitig auf, werden jedoch seltener angezeigt.

Aktuell 

Kinder mit guten Ideen gesucht!

Wie können Kinder die Herausforderungen des Alltags gut meisten, wenn die Konflikte zu Hause immer mal wieder ausarten? Eine Gruppe von Kindern sammelt dazu für sich und für andere Kinder ab Oktober 2017 in 10 Treffen Ideen.

Kinder, die zwischen 8 und 13 Jahre alt sind, gerne spielen, Geschichten mögen und aktiv mitmachen wollen, können sich jetzt anmelden. 

Weitere Infos: 
Flyer-Kindergruppe (, 1 MB)

Viele Opfer von häuslicher Gewalt wenden sich erst nach Jahren an die Polizei; Jahresstatistik 2016

Wegen häuslicher Gewalt ist die Kantonspolizei Bern letztes Jahr 945 Mal eingeschaltet worden. Damit ist die Zahl dieser Einsätze fast gleich hoch wie im Vorjahr. Das zeigt die Jahresstatistik 2016 der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt der Polizei- und Militärdirektion. Viele Opfer leiden bereits sehr lange Zeit unter der Gewalt, bis sie Hilfe bei der Polizei suchen.

Medienmitteilung: Polizei intervenierte in 945 Fällen wegen Häuslicher Gewalt; Jahresstatistik 2016 (6. Juni 2017)

Häusliche Gewalt im Kanton Bern, Jahresstatistik 2016 (PDF, 731 KB, 53 Seiten) 

Sensibilisierung zu häuslicher Gewalt in der Schweizer Armee

Drohungen mit Waffen innerhalb der Familie sind leider keine Seltenheit. In einem offenen Brief fordern die Frauen- und Männerdachverbände der Schweiz, die Schweizerische Konferenz gegen Häusliche Gewalt SKHG sowie die Schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten SKG den Vorsteher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS auf, die Null-Toleranz-Strategie des VBS bei Extremismus auf Sexismus und Gewalt auszuweiten.

Offener Brief an Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des VBS  (PDF, 655 KB, 3 Seiten)

Ratifikation der Istanbul-Konvention

Die Schweiz ratifiziert zurzeit das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention). Der Beitritt zur Istanbul-Konvention wird vom Regierungsrat des Kantons Bern unterstützt.

Regierungsratsbeschluss 60/2016 vom 20.1.2016: Stellungnahme zur Istanbul-Konvention

Factsheet zur Istanbul-Konvention der Schweiz. Konferenz gegen Häusliche Gewalt SKHG inkl. Anliegen des Kantons Bern (PDF, 80 KB, 3 Seiten) 

Veranstaltungen

Veranstaltungen und Weiterbildungen

Hilfe und Kontakt

Hier finden Sie Adressen und Links von Beratungsstellen für Opfer und für gewaltausübende Personen, für Notunterkünfte sowie Downloads der Notfallkarten in 16 Sprachen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die Antworten geben Ihnen eine erste Orientierung, was Sie als gewaltbetroffene oder gewaltausübende Person, als Nachbarin oder auch als Arbeitgeber Betroffener tun können.

Polizeischutz

Die Polizei kann kurzfristige Schutzmassnahmen anordnen. Sie vermittelt beratende Gespräche für gewaltbetroffene und gewaltausübende Personen.

Lernprogramm

Lernprogramme und Spezialberatungen helfen gewaltbereiten Personen, Streit und Konflikte gewaltlos anzugehen. Die Teilnahme ist freiwillig. Sie kann auch angeordnet werden.

Trennung

Wie eine geordnete, gerichtliche Trennung eingeleitet werden kann.

Migration

Gewalt gegen Personen, deren Verbleiberecht von der Ehe abhängig ist.

Kindesschutz

Gewalt in der Familie schädigt Kinder und Jugendliche langfristig. Der Kanton hat zusätzliche, unterstützende Massnahmen beschlossen, die hier zusammengestellt sind. Sie werden ab 2015 umgesetzt.

Gesundheitsversorgung

Fachleute des Gesundheitswesens erfahren oft als erste von Gewalt. Hier finden Sie allgemeine Informationen und Auskünfte zu den Anzeige- und Meldemöglichkeiten an die Polizei oder die Kindesschutzbehörden.

Vernetzung

Aufgaben der Berner Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und wie im Kanton die Vernetzung involvierter Fachleute und Behörden organisiert ist.

Links und Publikationen

Ausgewählte Fachpublikationen und Links sowie einige aktuelle Gerichtsentscheide zu Fragen Häuslicher Gewalt


Weitere Informationen

Ein Zuhause mit Spuren von Gewalt: Im November/Dezember 2017 in Bern und Langenthal

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/direktion/ueber-die-direktion/big.html