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Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten, familiären oder partnerschaftlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder androhen.

Am häufigsten wird Gewalt in der Paarbeziehung polizeilich bekannt. Gewalt gegen Kinder, unter Geschwistern oder von Kindern gegen Eltern treten oft gleichzeitig auf, werden jedoch seltener angezeigt.

Aktuell

Häusliche Gewalt wiederholt sich viel zu oft;
Jahresstatistik 2015

Auch im Jahr 2015 handelte es sich bei mehr als der Hälfte der polizeilichen Interventionen wegen häuslicher Gewalt um Wiederholungstaten. Besorgniserregend ist diese Tatsache insbesondere auch wegen der betroffenen Kinder, die mit jeder Gewalteskalation von neuem in Angst und Schrecken versetzt werden.

Wiederholte häusliche Gewalt kann auch ältere Menschen treffen, besonders gefährdet sind demenzkranke oder pflegebedürftige Menschen. So musste die Polizei beispielsweise bei einem Paar, beide über 75 Jahre alt, im Jahr 2015 neun Mal intervenieren.

 

Medienmitteilung: Polizei intervenierte in 954 Fällen wegen Häuslicher Gewalt; Jahresstatistik 2015 (7. Juli 2016)

Häusliche Gewalt im Kanton Bern, Jahresstatistik 2015 (PDF, 507 KB, 43 Seiten)

Veranstaltungen

Informationen, Flyer und Anmeldeformulare zu geplanten und bereits durchgeführten Weiterbildungen.

Hilfe und Kontakt

Hier finden Sie Adressen und Links von Beratungsstellen für Opfer und für gewaltausübende Personen, für Notunterkünfte sowie Downloads der Notfallkarten in 16 Sprachen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die Antworten geben Ihnen eine erste Orientierung, was Sie als gewaltbetroffene oder gewaltausübende Person, als Nachbarin oder auch als Arbeitgeber Betroffener tun können.

Polizeischutz

Die Polizei kann kurzfristige Schutzmassnahmen anordnen. Sie vermittelt beratende Gespräche für gewaltbetroffene und gewaltausübende Personen.

Lernprogramm

Lernprogramme und Spezialberatungen helfen gewaltbereiten Personen, Streit und Konflikte gewaltlos anzugehen. Die Teilnahme ist freiwillig. Sie kann auch angeordnet werden.

Trennung

Wie eine geordnete, gerichtliche Trennung eingeleitet werden kann.

Migration

Gewalt gegen Personen, deren Verbleiberecht von der Ehe abhängig ist.

Kindesschutz

Gewalt in der Familie schädigt Kinder und Jugendliche langfristig. Der Kanton hat zusätzliche, unterstützende Massnahmen beschlossen, die hier zusammengestellt sind. Sie werden ab 2015 umgesetzt.

Gesundheitsversorgung

Fachleute des Gesundheitswesens erfahren oft als erste von Gewalt. Hier finden Sie allgemeine Informationen und Auskünfte zu den Anzeige- und Meldemöglichkeiten an die Polizei oder die Kindesschutzbehörden.

Vernetzung

Aufgaben der Berner Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und wie im Kanton die Vernetzung involvierter Fachleute und Behörden organisiert ist.

Links und Publikationen

Ausgewählte Fachpublikationen und Links sowie einige aktuelle Gerichtsentscheide zu Fragen Häuslicher Gewalt


Weitere Informationen

Professionelle Hilfe, offene Gespräche in kleinen Gruppen und viel Vertrauen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/direktion/ueber-die-direktion/big.html