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Bewährungs- und Vollzugsdienste (BVD)

Die Bewährungs- und Vollzugsdienste (BVD) sind zuständig für den Vollzug der durch die Bernischen Gerichte ausgesprochenen Strafurteile. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Freiheitsstrafen und/oder Massnahmen. Im Sinne der Nachsorge und/oder auf Anordnung der Gerichte oder Behörde wird die Bewährungshilfe angeboten. Ebenso kann der Vollzug in besonderen Vollzugsformen, wie die gemeinnützige Arbeit, Halbgefangenschaft oder das Electronic Monitoring, bewilligt werden.

Von Vollzugsbeginn bis zur definitiven Entlassung ist innerhalb des Geschäftsfeldes BVD ein bestimmtes Team für die Vollzugsaufgaben und Entscheide zuständig:

  • BVD 1: Fälle mit niedrigem Risikopotential
  • BVD 2: Fälle mit mittlerem Risikopotential
  • BVD 3: Fälle mit hohem Risikopotential
  • BVD Regio: Fälle mit geringem Risikopotential und Urteilen mit Freiheitsstrafen bis 6 Monate sowie Durchführung des Vollzugs in besonderen Vollzugsformen.

Die Aufbau- und Ablauforganisation der BVD orientiert sich am „risikoorientierten Sanktionenvollzug – ROS“, der ab 01.01.2018 im ganzen Strafvollzugskonkordat der Nordwest- und Innerschweiz als Leitsystem zur Fallführung eingeführt wird. Abklärungen betreffend dem Risikopotential der einzelnen Fälle werden durch die neu geschaffene Abteilung für forensische Abklärungen (AFA) vorgenommen, die für das gesamte Strafvollzugskonkordat der Nordwest- und Innerschweiz zuständig ist.

Hinweis

Hintergründe zur Vergangenheit der Bewährungshilfe gibt das Jubiläumsbuch "Zwischen Aufsicht und Fürsorge - Die Geschichte der Bewährungshilfe im Kanton Bern", herausgegeben von Brigitte Studer und Sonja Matter, Historisches Institut der Universität Bern. Kurzbeschrieb und Bestellformular (PDF, 651 KB, 1 Seite).  


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/freiheitsentzug-betreuung/einweisungsbehoerde.html