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Pädagogische Grundsätze

Die generelle Philosophie unseres Angebotes liegt im Charakter der pädagogischen Ehrlichkeit. Unsere Jugendlichen haben in ihrem bisherigen Leben viele Enttäuschungen und Niederlagen hinnehmen müssen. Sie sind zum Teil perspektivlos.

Wir treten unseren Jugendlichen mit Respekt und Achtung gegenüber. Wir ermöglichen unseren Jugendlichen Erfolgserlebnisse, die den Glauben an sich selber stärken. Gleichzeitig sollen die Jugendlichen aber auch ihr Gegenüber achten.

Unsere Jugendlichen sollen eigenständige Persönlichkeiten werden, die, wo nötig in der Lage sind, sich anzupassen und wo angezeigt in der Lage sind, ihre eigene Meinung und ihre Interessen zu vertreten, sich nicht ausnutzen zu lassen und andere nicht auszunutzen.

Den Jugendlichen wird, je nach ihren momentanen Fähigkeiten, zunehmend Selbstverantwortung übertragen, ohne sie dabei zu überfordern.

Erziehungsarbeit ist Beziehungsarbeit. Wir sind bereit, uns mit unserer Person in die Auseinandersetzung mit den Jugendlichen zu stellen.

Wir erachten es als unsere Verantwortung, unseren Jugendlichen Grenzen aufzuzeigen und diese klar durchzusetzen, ohne die Jugendlichen bei Grenzüberschreitungen fallen zu lassen.

Pädagogische Arbeitsweise

Siehe hierzu:

Phasenmodell (PDF, 323 KB, 6 Seiten)

Aufenthaltsplanung

Der Aufenthalt der Jugendlichen wird in verschiedene Phasen unterteilt. Die Dauer der einzelnen Phasen richtet sich individuell nach der jeweiligen Entwicklung der einzelnen Jugendlichen. Jede Phase beinhaltet gewisse Themenschwerpunkte und der persönlichen Entwicklung entsprechende Öffnungsmöglichkeiten. Anhand der festgelegten Controllingpunkte überprüfen die Bezugsperson und die jeweilige Teamleitung, ob eine Phase erfolgreich abgeschlossen ist. Wenn ja, kann die Jugendliche in die nächste Phase wechseln.

Bei gravierenden Ereignissen wie Entweichung, Gewalt, Streik, vielen Arbeits-/ Schulabwesenheiten, negativer Entwicklung, Suchtmittelkonsum, etc., erfolgt eine Phasenüberprüfung. Resultat einer Phasenüberprüfung kann eine Rückstufung um eine oder mehrere Phasen sein.

Zusammenarbeit mit einweisenden Stellen und Eltern

Eine konstruktive Zusammenarbeit mit einweisenden Stellen und den Eltern unterstützt die positive Entwicklung der eingewiesenen Jugendlichen massgebend. Das Jugendheim Lory setzt sich deshalb pro aktiv für eine gute Zusammenarbeit mit diesen Partnern ein. Eltern und einweisende Stellen sind bei der Aufenthaltsplanung soweit möglich und sinnvoll einzubeziehen.

Die Bezugsperson sorgt dafür, dass die Eltern wie die Einweiserin regelmässig über den Entwicklungsverlauf der Jugendlichen informiert sind.


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Informationen über diesen Webauftritt

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