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Verkehrsmedizin / Orientierung Körperbehinderte

Frau macht Sehtest beim Optiker

Verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchungen

Der Pflicht, sich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu unterziehen, unterstehen nebst Lenkerinnen und Lenker mit entsprechender Auflagen unter anderem folgende Personen:

  • Bewerber/innen und Inhaber/innen für die Kategorien C, C1, D, D1 sowie für die Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport, höhere Schiffsführer-Ausweiskategorien, alle fünf Jahre bis zum 50. Altersjahr, anschliessend alle drei Jahre, ab 70 alle zwei Jahre
  • Senioren (ab 70 Jahren), alle zwei Jahre

Die verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen dienen der Verkehrssicherheit. Die medizinischen Mindestanforderungen, welche zu erfüllen sind, finden Sie im Anhang 1 der Verkehrszulassungsverordnung (VZV).

Die betroffenen Personen werden automatisch für die periodische Untersuchung aufgeboten. Über 70-jährige Personen müssen die Untersuchung bei einer anerkannten Ärztin/einem anerkanntem Arzt mindestens der Stufe 1, Berufschauffeure sowie Inhaber und Inhaberinnen höherer Schiffskategorien hingegen bei einer anerkannten Ärztin/einem anerkanntem Arzt mindestens der Stufe 2 durchführen lassen.

Falls Sie sich der ärztlichen Untersuchung nicht innerhalb der Frist unterziehen können, haben Sie die Möglichkeit die Verlängerung in unserem Mahnschreiben auszunutzen. Weitere Fristverlängerungen sind im Sinne der Verkehrssicherheit nicht möglich. Sie können jedoch den Führerausweis oder die betreffenden Führerausweisberechtigungen vorübergehend hinterlegen.

Falls Sie das erforderliche Formular verlegt haben, können Sie dies herunterladen:

Arztzeugnisformular für Senioren (PDF, 98 KB, 3 Seiten) 

Arztzeugnisformular für Berufschauffeure (PDF, 98 KB, 3 Seiten)

Hinweis

Am 13.09.2017 hat der Ständerat einer parlamentarischen Initiative zugestimmt, welche verlangt, dass die Fahreignungsuntersuchungen der Senioren ab dem 75. anstatt wie heute ab dem 70. Altersjahr durchzuführen sind. Diese Abstimmung führt nun zu einer Anpassung der heutigen Regelungen. Bis dieser (auf Bundesebene geführte) Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist und die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, gilt weiterhin die heute gültige Regelung der periodischen Untersuchungspflicht ab dem 70. Lebensjahr.

Orientierung Körperbehinderte

Eintreten einer Behinderung bei einem Führerausweisinhaber

Stellen Sie uns mit einer kurzen Mitteilung ein ausführliches ärztliches Zeugnis zu. Das Arztzeugnis muss die erwähnten Punkte im Merkblatt (PDF, 83 KB, 1 Seite) beantworten.

Anschliessend erhalten Sie bei Bedarf eine Aufforderung, um eine technische Eignungsabklärung bei einem Verkehrsprüfzentrum durchführen zu lassen. Anlässlich der technischen Eignungsabklärung werden Kraft, Beweglichkeit, Zielsicherheit und das Reaktionsvermögen geprüft.

Gestützt auf die Testergebnisse werden die Kriterien der Fahrzeugwahl und die Möglichkeiten der technischen Fahrzeuganpassungen festgelegt. Diese werden Ihnen mündlich und in Form einer Verfügung schriftlich mitgeteilt.

Wir bitten Sie in Ihrem eigenen Interesse dringend, erst nach Erhalt dieser Verfügung ein der Behinderung angepasstes Fahrzeug auszuwählen und umbauen zu lassen.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/strassenverkehr-schifffahrt/fuehrerausweise/medizinische_mindestanforderungen.html