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Orientierungsanlässe für Frauen

Im 18. Altersjahr erhalten alle Schweizerbürgerinnen eine Einladung zur freiwilligen Teilnahme an einem Orientierungsanlass. An diesem erfahren Sie mehr zu Möglichkeiten und Chancen, die Ihnen eine militärische Ausbildung bieten kann und wie Sie sich im Dienste der Öffentlichkeit engagieren können. Möglichkeiten, an die Sie vielleicht noch nicht gedacht haben oder die Sie noch gar nicht kennen. Sie können sich natürlich auch zu einem späteren Zeitpunkt für die Teilnahme an einem Orientierungsanlass melden.

 

Als Frau haben Sie mehrere Anlässe zur Auswahl:

 

An den Orientierungsanlässen erzählen wir Ihnen mehr zu…

  • Ablauf der Rekrutierung;
  • Bevölkerungsschutz/Zivilschutz;
  • spezielle Möglichkeiten für Frauen mit medizinischen Berufen / Einsatzmöglichkeit im Rotkreuzdienst;
  • Dienstpflicht und Dienstmodelle (Durchdiener/Spitzensportler etc.);
  • ziviler Ersatzdienst;
  • waffenloser Militärdienst;
  • Karrieremöglichkeiten in der Armee und im Zivilschutz;
  • Truppengattungen sowie Zuteilungsmöglichkeiten (Funktionen) in der Armee;
  • Rechte und Pflichten.

Mehr rund um die Orientierungsanlässe für Frauen und zu Erfahrungen von Frauen im Militär finden Sie hier.
 

 

Mehr zum Thema

Hinweis

Anreise

Das Aufgebot zum Orientierungsanlass gilt als Gratisbillett für den öffentlichen Verkehr und ist von der Inhaberin vor Antritt der Fahrt zu unterschreiben. Von einer Anreise mit dem Auto raten wir ab, da nur wenige und zudem gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung stehen.


Versicherung

Während dem Orientierungstag sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg, sind Sie gegen Unfall und Krankheit militärversichert.


Amtstermin für Schweizerinnen 

Der Orientierungstag gilt auch für Schweizerinnen, die freiwillig daran teilnehmen wollen, als Amtstermin. Nach Artikel 8 Absatz 3 des Militärgesetzes können Schweizerinnen und Auslandschweizer freiwillig an der Orientierungsveranstaltung teilnehmen. Die Arbeitgeber sind nach Artikel 324a des Obligationenrechts grundsätzlich verpflichtet, den an der Orientierungsveranstaltung teilnehmenden Männern und Frauen für diesen Tag Lohn zu entrichten. Die freiwillige Übernahme einer gesetzlichen Pflicht fällt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ebenfalls unter die Anwendung von Artikel 324a des Obligationenrechts, soweit das öffentliche Interesse an einer solchen freiwilligen Übernahme die Interessen des Arbeitgebers an der Arbeitsleistung überwiegt. Die freiwillige Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung und damit die freiwillige Übernahme eines Teils der Stellungspflicht liegt im öffentlichen Interesse des Bundes, weil dadurch das Interesse der Frauen an einer freiwilligen Übernahme der Militärdienstpflicht gesteigert werden soll. Dieses öffentliche Interesse überwiegt nach Meinung des Bundesrates die Interessen des Arbeitgebers an der Arbeitsleistung.³
 
³ Stellungnahme des Bundesrates vom 30.11.2018 auf die Interpellation 18.3985 von NR Flückiger-Bäni «Informationstage zur Rekrutenschule. Entschädigung auch für Frauen?» 

 
 
 

Weitere Informationen

 


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