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Kantonale Sensibilisierungskampagne #stressathome Verhaltenstipps zu Prävention von häuslicher Gewalt

5. Mai 2020 – Medienmitteilung

Was tun bei Ärger, Wut und Aggressionen? Die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt lanciert die kantonale Sensibilisierungskampagne #stressathome. Mit einfachen und verständlichen Botschaften gibt sie Verhaltenstipps und wichtige Hinweise zur Gewaltprävention.

Seit mehreren Wochen leben wir im sozialen Ausnahmezustand. Ängste und Sorgen belasten und wirken sich auf das psychische Wohlbefinden aus. Für Paare und Familien in schwierigen Lebensphasen kann die Situation besonders dramatisch sein. Fachpersonen warnen, es müsse mit einem Anstieg an häuslicher Gewalt gerechnet werden. Zwar zeichnen aktuelle Zahlen ein Bild, dass in der Schweiz die Situation unverändert sei. Aber Gewalt findet oft im Verborgenen statt und hat eine hohe Dunkelziffer.

Deshalb lanciert die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt www.be.ch/big die kantonale Sensibilisierungskampagne #stressathome mit Verhaltenstipps und wichtigen Hinweisen zur Gewaltprävention in den eigenen vier Wänden. Mit fünf einfachen und verständlichen Botschaften in englischer Sprache zeigt sie auf, was direkt Betroffene unternehmen können, wenn die Situation zu eskalieren droht. Nebst einfachen Präventionstipps fordert #stressathome dazu auf, hinzuschauen und bei Bedarf Unterstützung zu suchen. Sie richtet sich einerseits an direkt betroffene Personen wie auch an Zeuginnen oder Zeugen häuslicher Gewalt. «Es ist wichtig, hier genau hin- und nicht wegzuschauen», sagt der Berner Sicherheitsdirektor, Regierungsrat Philippe Müller.

Die Hilfs- und Beratungsstellen sind auch während der Corona-Zeit erreichbar

Die Institutionen und Beratungsstellen der Berner Kantonsverwaltung bieten ihre Dienstleistungen auch unter den aktuell erschwerten Rahmenbedingungen an. Viele staatliche und private Beratungs- und Hilfsangebote sowie die Kirchen sind für die besondere Situation sensibilisiert und können ebenfalls Unterstützung bieten. (vgl. Medienmitteilung vom 8.4.2020)

Nationale Plakataktion – Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung zwischen Frau und Mann

Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit aufgrund der Corona-Pandemie kann zu Aggressionen im häuslichen Umfeld führen und Opfer von häuslicher Gewalt daran hindern, Hilfe zu holen. Das Eidgenössische Büro für Gleichstellung hat Ende April eine nationale Plakataktion Hilfe bei Spannungen zuhause gestartet. Mit einem breit gestreuten Aushang in den bereits geöffneten Geschäften, wie Apotheken oder Bäckereien, werden Betroffene häuslicher Gewalt auf niederschwellige Hilfsangebote hingewiesen.

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