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Häusliche Gewalt

Was ist häusliche Gewalt? 

Häusliche Gewalt liegt vor, wenn eine Person in einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder partnerschaftlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausübt oder androht.

Am häufigsten tritt häusliche Gewalt in Paarbeziehungen von Erwachsenen auf. Häusliche Gewalt kann sich jedoch auch zwischen Kindern und Eltern, zwischen weiteren Familienmitgliedern oder in jugendlichen Paarbeziehungen abspielen. Meist werden verschiedene Gewaltformen nebeneinander ausgeübt und stellen ein eigentliches Gewalt und Kontrollmuster dar.

Beispiele: dauernd beschimpfen, Kontakte verbieten, fortlaufend kontrollieren, ohrfeigen, die Kinder gegen den Partner oder die Partnerin aufhetzen, einsperren, bedrohen, mit einem Messer verletzen, zu sexuellen Handlungen nötigen, würgen usw.

Wie andere Formen von Gewalt ist auch häusliche Gewalt verboten und wird strafrechtlich verfolgt: Betroffene Kinder und Erwachsene sowie ihr Umfeld können bei einer Gewalteskalation jederzeit die Polizei über die Nummer 117 zu Hilfe rufen. Diese sorgt in einem ersten Schritt für die Sicherheit der Betroffenen, in einem zweiten Schritt ermittelt sie und eröffnet je nach Situation ein Strafverfahren. Nach ihrem Einsatz informiert sie weitere Stellen und Behörden über die Intervention, damit diese der betroffenen Familie Unterstützung anbieten können. 

Auftrag

Die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt setzt sich dafür ein, dass häusliche Gewalt gestoppt, Opfer – Kinder und Erwachsene - geschützt und gewaltausübende Personen zur Verantwortung gezogen werden.

Wichtige Inhalte der Interventionsstelle sind:

  • Öffentlichkeitsarbeit: Weiterbildungen und Referate

  • Erstellen und Verbreiten von Informationsmaterialien

  • Klärung von Rollen und Zuständigkeiten innerhalb des kantonalen Hilfesystems

  • Kantonale, interkantonale und internationale Vernetzungstätigkeiten, u.a. im Rahmen der Runden Tische

  • Beratung von gewaltausübenden Menschen, im Lernprogramme gegen Gewalt in Ehe, Familie und Partnerschaft und in der Einzelberatung

  • Beobachten der Entwicklungen

  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Massnahmen zugunsten von Opfern, Täter/innen sowie Kindern im Kanton Bern

Veranstaltungen

Veranstaltungen und Weiterbildungen der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Hilfe und Kontakt

Hier finden Sie wichtige Adressen und Links von Beratungsstellen für Opfer und für gewaltausübende Personen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die Antworten geben Ihnen eine erste Orientierung, was Sie als gewaltbetroffene oder gewaltausübende Person, als Nachbarin oder auch als Arbeitgeber Betroffener tun können.

Publikationen und Informationsmaterialien

Publikationen und Informationsmaterialien der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Lernprogramm und Einzelberatung

Lernprogramme und Einzelberatungen helfen gewaltbereiten Personen, Streit und Konflikte gewaltlos anzugehen.

Polizeischutz

Die Polizei kann kurzfristige Schutzmassnahmen anordnen. Sie vermittelt beratende Gespräche für gewaltbetroffene und gewaltausübende Personen.

Trennung

Wie eine geordnete, gerichtliche Trennung eingeleitet werden kann.

Migration

Gewalt gegen Personen, deren Verbleiberecht von der Ehe abhängig ist.

Kindesschutz

Kindesschutz, Schutz für Jugendliche

Gesundheitsversorgung

Fachleute des Gesundheitswesens erfahren oft als erste von Gewalt. Hier finden Sie allgemeine Informationen und Auskünfte zu den Anzeige- und Meldemöglichkeiten an die Polizei oder die Kindesschutzbehörden.

Vernetzung und Koordination

Vernetzung und Koordination der Berner Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt.


Weitere Informationen

der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/direktion/ueber-die-direktion/big.html