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Ältere Menschen

Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen

Auch ältere Menschen sind von häuslicher Gewalt betroffen. Bei Menschen jeden Alters sind Lebensphasen, in denen sich in der Paarbeziehung oder Familie die Nähe und Distanz verändert, das Abhängigkeitsgefälle grösser wird und die Kontakte gegen aussen abnehmen, besonders gewaltanfällig. Eine beginnende Demenz oder eine zunehmende Pflegebedürftigkeit sind somit wichtige Risikofaktoren für häusliche Gewalt/ Misshandlungen im Alter.

Zu häuslicher Gewalt gegen ältere Menschen gehören sowohl gezielte schädigende Handlungen psychischer, finanzieller, physischer und sexueller Art als auch das Unterlassen von notwendiger Hilfe.

Wie Fachpersonen betroffene Menschen unterstützen können und welche Stellen Hilfe bieten, zeigt die Broschüre „Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen“ auf.

Broschüre: "Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen" (PDF, 833 KB, 11 Seiten) 

Begleitung, Unterstützung und Pflege Zuhause: kurzer Test für Angehörige

Viele Menschen leisten für ihre Angehörigen Hilfe im täglichen Leben. Damit es der pflegenden und der gepflegten Person dabei gut geht, sollte wichtige Fragen möglichst gemeinsam geklärt werden: Wäre allenfalls für gewisse Aufgaben eine professionelle Unterstützung besser? Wie wird das finanziell geregelt? Wer könnte allenfalls aus der Familie mithelfen?

Der Fragebogen www.ichpflege.ch hilft Angehörigen, die eine Begleitungs-, Unterstützungs- oder Pflegeaufgabe übernehmen wollen,  die eigene Situation gut zu durchdenken. Es empfiehlt sich, die Resultate des Fragebogens mit einer Fachperson zu besprechen, entsprechende Adressen sind im Fragebogen enthalten.

Hilfestellungen verbessern

Es gibt im Kanton Bern viele Stellen, die Hilfestellungen für ältere Menschen anbieten und die auch Unterstützung bei häuslicher Gewalt leisten. Das Institut Alter der Berner Fachhochschule und die Walliser Fachhochschule für Soziale Arbeit untersuchen in einem zweisprachigen Forschungsprojekt wie Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen innerfamiliäre Misshandlungen erkennen und welche Strategien sie anwenden. Ziel ist es, die Hilfestellungen für betroffene ältere Menschen zu verbessern. Die Fachhochschulen realisieren das Projekt in den Jahren 2019 und 2020 in enger Zusammenarbeit mit Praxisinstitutionen, dem Amt  für Gleichstellung und Familie des Kantons Wallis sowie mit der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt. Aufbauend auf die so gewonnenen Erkenntnisse soll in einem Folgeprojekt eine grössere Untersuchung durchgeführt werden.


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