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Dauer und bedingte Entlassung

Bei der Suchtbehandlung gem. Art. 60 StGB sowie den Massnahmen für junge Erwachsene gem. Art. 61 StGB legt das Gesetz eine Höchstdauer vor.

Bei stationären bzw. ambulanten therapeutischen Massnahmen gem. Art. 59 oder 63 StGB ist dies nicht der Fall. Diese können nach fünf Jahren um jeweils höchstens fünf weitere Jahre verlängert werden.

Eine Person wird aus einer Massnahme bedingt entlassen, wenn davon ausgegangen werden kann, dass sie sich in Freiheit bewähren wird und ihr in diesem Sinn eine positive Bewährungsprognose erteilt werden kann.

Wie bei Strafen wird auch bei Massnahmen eine Probezeit auferlegt, welche bei stationären Massnahmen zwischen einem und fünf Jahren, bei den Massnahmen für junge Erwachsene zwischen einem und drei Jahren dauern kann. Eine bedingte Entlassung aus einer ambulanten Massnahme gem. Art. 63 StGB ist ausgeschlossen.

Wenn sich eine Person, welche bedingt aus einer Massnahme entlassen worden ist, bis zum Ablauf der Probezeit bewährt hat, wird sie endgültig entlassen. Eine allfällige Reststrafe muss dann nicht mehr vollzogen werden. Ebenso erfolgt eine endgültige Entlassung, wenn die Höchstdauer einer Massnahme für junge Erwachsene gem. Art. 60 StGB bzw. einer Suchtbehandlung gem. Art. 61 StGB erreicht worden ist.


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