Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Probezeit und Weisungen

Bedingt entlassene Personen können verpflichtet werden, sich während der Probezeit von einem bis fünf Jahren (je nach ausgesprochener Massnahme) einer ambulanten Behandlung zu unterziehen.

Weiter kann die Vollzugsbehörde für die Dauer der Probezeit Bewährungshilfe anordnen und Weisungen erteilen.

Sofern die BVD der Ansicht sind, dass auch nach Ablauf der Probezeit eine ambulante Behandlung, Weisungen oder die Bewährungshilfe notwendig sind, um die Gefahr weiterer Delikte zu verhindern, kann sie beim Gericht beantragen, die Probezeit zu verlängern.

Die maximale Verlängerung der Probezeit hängt von der jeweiligen Massnahme ab, welche ausgesprochen worden war. Bei gewissen Delikten kann die Probezeit so oft verlängert werden, als dies für die Verhinderung von weiteren Delikten als notwendig erscheint.

Wenn eine Person, welche bedingt entlassen wurde, während der Probezeit ein neues Delikt begeht, kann das Gericht eine Rückversetzung in den Massnahmenvollzug anordnen oder die Massnahme aufheben und eine andere Massnahme oder den Vollzug einer Freiheitsstrafe anordnen.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.pom.be.ch/pom/de/index/freiheitsentzug-betreuung/einweisungsbehoerde/einweisung_und_vollzug/Massnahmen/Probezeit_und_Weisungen.html