Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Geschichte

1911 wird per Dekret im Kanton Bern ein Schutzaufsichtsamt mit einem Schutzaufsichtsbeamten eingerichtet.

Nach Inkrafttreten des ersten schweizerischen Strafgesetzbuchs per 1. Januar 1945 wird die Schutzaufsicht schrittweise personell ausgebaut. Zwischen 1981 und 1999 werden Regionalstellen in Biel/Bienne, in Thun und in Burgdorf eröffnet.

Zunächst in Form eines Bundesamt für Justiz bewilligten Modellversuchs wird 1991 im Kanton Bern die Gemeinnützige Arbeit (GA) als alternative Strafvollzugsform eingeführt und dem Schutzaufsichtsamt zur Durchführung zugewiesen.

1993 wird in der Polizei- und Militärdirektion ein Amt für Freiheitsentzug und Betreuung eingerichtet, in welches das frühere Gefängnisinspektorat, die kantonalen Vollzugsanstalten für Erwachsene, die Jugendheime Lory und Prêles, die Abteilung für Straf- und Massnahmenvollzug und das Schutzaufsichtsamt integriert werden. Das Schutzaufsichtsamt verliert damit seine Position als selbständiges Amt und wird als "Bewährungshilfe des Kantons Bern" in das Amt eingegliedert.

1999 wird im Kanton Bern das Electronic Monitoring (EM) als alternative Strafvollzugsform eingeführt und der Bewährungshilfe übertragen.

Angesichts der zusätzlichen Aufgaben GA und EM wird die Bewährungshilfe 2003 zur "Abteilung Bewährungshilfe und alternativer Strafvollzug" (ABaS) umbenennt.

Nach der Pensionierung des Abteilungsvorstehers und seines Stellvertreters wird 2004 eine Co-Leitung eingesetzt – als Bekenntnis zur Förderung von Teilzeitpensen und des Frauenanteils in Kaderpositionen.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.pom.be.ch/pom/de/index/freiheitsentzug-betreuung/einweisungsbehoerde/ueber_uns1/Geschichte.html