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Geschichte

Das alte Regionalgefängnis Bern wurde 1972 abgerissen und auf den bestehenden Grundmauern wieder aufgebaut. Die Insassen wurden während dieser Zeit im Amtshaus in einem Provisorium untergebracht. Nach einer 2-jährigen Bauzeit erfolgte im Februar 1975 die Schlüsselübergabe für das neu erstellte Bezirksgefängnis.


Rund 9.8 Mio Franken hatte der Bau gekostet. Geplant war das neue Gefängnis für insgesamt 100 Untersuchungshaft- und 20 Vollzugsplätze.


Dem offiziellen Übergabebericht von 1975 ist zu entnehmen, dass sämtliche Zellen mit einer Gegensprech- und einer Telefonrundspruchanlage mit 6 Radioprogrammen (nach freier Wahl) ausgestattet sind. Im Weiteren wurde erwähnt, dass sämtliche Fenster und Türen einem Alarmsystem angeschlossen sind. Stolz war man auf das neugebaute Gefängnis, welches am 27.2.1975 bezogen wurde!


In der Zwischenzeit hat sich im schweizerischen Justizvollzug vieles verändert. Entsprechend auch im Regionalgefängnis Bern.


1974 war das Regionalgefängnis Bern im Schnitt mit 35 Insassen (vorwiegend in Halbgefangenschaft) belegt. Heute sind wir bei einer Dauerauslastung von 100-120% in über 10 verschiedenen Haftarten. Pro Jahr finden zwischen 10‘500-12‘000 Ein-und Austritte statt. Betreut werden im Schnitt Insassen aus 40-45 verschiedenen Nationen.


2013 fand ein Grossumbau statt, um dem gewachsenen Sicherheitsanspruch im Regionalgefängnis Bern gerecht zu werden. Nach wie vor ist es eine grosse Herausforderung, allen Anforderungen, welche heute an ein Gefängnis gestellt werden gerecht zu werden. Die knappen Platzverhältnisse konnten über all die Jahre nicht bedarfsgerecht angepasst werden. Entsprechend muss ein Neubau in absehbarer Zeit geplant und gebaut werden. 


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