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Agogik

Arbeitsagogik ist das gezielte Einsetzen des Mediums Arbeit als Lernfeld und Spiegelbild für den Klienten. Arbeitsagogik ist eine Prozessbegleitungs-, Führungs- und Beziehungsarbeit. Das Ziel ist die Stabilisierung des Klienten, die Erhaltung und Erweiterung der Handlungskompetenz durch planmässige, individuelle Förderung sowie die positive Verhaltensbeeinflussung, letztlich seine Integration in die Arbeitswelt.
(Quelle: Dario Togni-Wetzel)

Gemäss Art. 81 StGB und Art. 44 SMVG sind Eingewiesene im Vollzug zur Arbeit verpflichtet. Das Regionalgefängnis Burgdorf kommt dieser Verpflichtung nach, indem Eingewiesene im Vollzug - mit einer Aufenthaltsdauer von mehr als 30 Tagen – von Montag bis Freitag beschäftigt werden. Die Wochenenden sind grundsätzlich arbeitsfrei, ausserordentliche Arbeitseinsätze sind aber möglich. In der Küche wird regelmässig auch an den Wochenenden gearbeitet. Bei der Arbeitszuweisung wird auf den gesundheitlichen Zustand sowie nach Möglichkeit auf die Fähigkeiten und Neigungen der Eingewiesenen Rücksicht genommen.

Je nach Eignung werden sie in der Reinigung, Lingerie, Entsorgung, im Kiosk, den sieben Arbeitsräumen oder in der Grossküche eingesetzt. Die Arbeitsplatzauswahl geschieht in einem Eintrittsatelier durch entsprechende Eignungstests wie Holz- und Drahtarbeiten, Eignungsgesprächen, Erfassung und Bewertung der kognitiven Fähigkeiten und Selbstkompetenzen sowie Beobachtungen und Einschätzungen durch die Mitarbeitenden Agogik.


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