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Geschichte

Um 1200 liess Herzog Berchtold V. von Zähringen die ältere Burg durch das heutige mächtige Schloss ersetzen. Burgdorf zählte damals zu den zentralen Stützpunkten und bevorzugten Residenzen dieses Adelsgeschlechts aus dem Schwarzwald. Im Mittelalter existierte im Schloss bereits ein Verlies / ein Kerker.

Schloss Burgdorf

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Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch den Kanton Bern in der zähringischen Burganlage einige Gefängniszellen eingebaut. Weder die Gefängnisinfrastruktur noch die interne Sicherheit konnten im 20 Jahrhundert hingegen mit den Anforderungen an einen modernen Justizvollzug Schritt halten. Bauliche Veränderungen unterlagen den Anforderungen des Denkmalschutzes und waren in der betriebswirtschaftlichen Investitionsrechnung unverhältnismässig teuer.

Darum plante der Kanton Bern weitsichtig den Bau, die Finanzierung und den Betrieb des Verwaltungszentrums Burgdorf-Neumatt. Dies war das erste Public-Private-Partnership-Projekt (PPP) der Schweiz nach internationalen Minergie-Standards Eco-P. Das neu gebaute Gefängnis mit hohen Sicherheitsansprüchen für bis zu 109 Plätze - eingebettet in ein modernes Verwaltungszentrum - entspricht seit der operativen Betriebsaufnahme im April 2012 nunmehr dem Leitbild des modernen Justizvollzug. Die Modularität der Gefängnisinfrastrukturen ermöglicht die Unterbringung von eingewiesenen Personen in verschiedenen Hafttiteln nach den gesetzlichen Vorgaben.  

Neues Regionalgefängnis Burgdorf

Neues Regionalgefängnis Burgdorf


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