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Haft

Mit Inkrafttreten der eidgenössischen Strafprozessordnung (StPO) ist die Haft vor der Gerichtsverhandlung gesamtschweizerisch einheitlich geregelt. Zuvor gab es 26 unterschied-liche kantonale Regelungen sowie eine Bundesstrafprozessordnung für bestimmte schwere Delikte, welche in Bundeszuständigkeit fielen. In der StPO ist die Untersuchungs- und Sicher-heitshaft in den Artikeln 212 ff. geregelt.

Der Vollzug der Untersuchungs- und Sicherheitshaft erfolgt im Kanton Bern in den Regional-gefängnissen, so auch im Regionalgefängnis Burgdorf. Kontakte der inhaftierten Person zur Aussenwelt sind beschränkt und müssen durch die Verfahrensleitung (Staatsanwaltschaft bei der Untersuchungshaft, das Gericht bei der Sicherheitshaft) bewilligt werden. So wird bei-spielsweise die private Post überwacht. Besuche bei Eingewiesenen sind nur begrenzt möglich. Alle Beschränkungen müssen jedoch verhältnismässig sein. Das bedeutet, die Eingewiesenen dürfen in ihrer persönlichen Freiheit nicht stärker eingeschränkt werden, als es der Haftzweck sowie die Ordnung und Sicherheit in der Haftanstalt erfordern. Die Einzelheiten des Vollzuges der Untersuchungs- und Sicherheitshaft sind nicht in der StPO, sondern in den Erlassen des Kantons Bern geregelt.


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