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Geschichte

Ein persönliches Reitpferd für den Landjägerchef war im Jahr 1806 vermutlich das erste offizielle Fortbewegungsmittel. Fuhrwerke und Karren durften von den Landjägern für ihre Patrouillengänge und für die beschwerlichen Gefangenentransporte benutzt werden.

Bis zur Anschaffung eigener Motorfahrzeuge für die Polizei dauerte es noch viele Jahrzehnte.

Bis ins Jahr 1970 wurden viele Gefangene zu Fuss aus dem Bezirksgefängnis Bern in die Bewachungsstation am Inselspital geführt. Ein Fahrzeug stand für weitere Transporte zur Verfügung.

1975 wurde die Transportstation mit vier Mitarbeitenden aus dem Garagenbetrieb der Polizei gegründet. Die meisten Transporte wurden mit der Bahn, in einem Sicherheitsabteil durchgeführt. Anfänglich wurden die Insassen zu Fuss zum Zug und zurück begleitet. Später verfügte die Transportstation über ein Büro im Bahnhofgebäude mit drei Wartezellen und einem Elektromobil.

Die Polizei zog sich aus dem Transportwesen zurück und bei den neuen Anstellungen wurden zivile Mitarbeiter eingesetzt. Durch die ständig zunehmenden Transporte mussten die Ressourcen erhöht werden. Der Transportdienst bestand nun aus Leitung, Stellvertretung und acht Fahrern.

Mit der Abtrennung von der Polizei im April 1998 wurde der gesamte Gefängnisbereich des Amtes fürJustizvollzug der damaligen Direktion Gefängnisse des Kantons Bern unterstellt. Der Standort für den Transportdienst war im Regionalgefängnis Bern.

Weil die Aufträge weiterhin zu nahmen, Transporte zu Gefängnissen, Anstalten, Gerichten sowie Transporte in andere Kantone, erhielt der Transportdienst im Juni 2006 einen eigenen Standort auf dem Zeughausareal Bern.


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