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Schemapädagogik

Die Schemapädagogik als pädagogischer Ansatz

Die Schemapädagogik geht davon aus, dass „schwierige“ Jugendliche in verschiedenen Lebensphasen, in Wechselwirkung mit dem sozialen Umfeld, speziell hinderliche Wahrnehmungsmuster (Schemata) erworben haben. Meistens gründen diese auf Frustrationen der existenziellen menschlichen Grundbedürfnisse in frühster Kindheit (sie können aber auch später durch Konditionierung erworben werden) und sind dadurch den Betroffenen nur teilweise bewusst, wenn überhaupt. Diese Tatsache führt zu Wahrnehmungsverzerrungen und Beziehungsstörungen, welche mit Hilfe der Schemapädagogik sichtbar und verständlich werden. 

Beim Schema-Ansatz wird der Fokus weg von den Störungen hin zu den Ressourcen gelegt und beinhaltet die Erkenntnis, dass problematische Verhaltensweisen einmal überlebenswichtige Kompetenzen waren. Die störungsunspezifische Arbeitsweise erlaubt mit dem „Modus-Konzept“, die einzelnen Persönlichkeitsanteile kennenzulernen und bietet methodisch Instrumente an, mit welchen die schwierigen Verhaltensweisen bearbeitet werden können. Dadurch wird nicht die gesamte Persönlichkeit in Frage gestellt, sondern nur diejenigen Anteile, welche repetitiv negativ in Erscheinung treten, sogenannte Lebensfallen darstellen und eine Verhaltensänderung erschweren oder verunmöglichen.


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