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Das Jugendheim Lory ist ein Erziehungsheim für verhaltensauffällige, normalbegabte junge Frauen im Alter zwischen 14 – 22 Jahren. Im Heim werden zivil- und strafrechtliche Erziehungsmassnahmen vollzogen. Ziel ist es, die jungen Frauen sozial zu (re-)integrieren.

Zielgruppe

Das Jugendheim Lory nimmt junge Frauen auf, die

  • Normalbegabt sind,
  • Eine stationäre Massnahme benötigen, d.h. eine ambulante Massnahme wird als ungenügend erachtet,
  • Beim Eintritt minimal 14 und maximal 20 Jahre alt sind,
  • Verhaltensauffälligkeiten aufweisen, die sich in Ausreissen, Schul- und Lernschwierigkeiten, Drogenkonsum, Delinquenz, Prostitution, Selbst- oder Fremdgefährdung, etc., äussern,
  • In offen geführten Heimen oder Wohngemeinschaften zur Verfügung gestellt werden mussten oder nicht aufgenommen werden können,
  • bei Platzierungsbeginn einer internen Tagesstruktur bedürfen.

Geschichte des Jugendheimes Lory

1770 Christian Lory lässt das heutige Jugendheim Lory erbauen
1807 Am 20.3.1807 wird Johann Lory als Bauernbub geboren. Aus dem Bauernbub wurde ein Arzt und Wunderarzt
1830 Dr. Johann Lory eröffnet an der Bernstrasse in Münsingen eine Praxis. Er erwirbt verschiedene Grundstücke in Münsingen
1872

Dr. Johann Lory stirbt

1877 Carl Ludwig Lory (Sohn von Johann Lory) bezieht sein Elternhaus in Münsingen
1911-1931 Emma Lehmann (Nichte von Carl Ludwig Lory) bewohnt das heutige Lory
1930 Gesetz über die Jugendrechtspflege im Kanton wird verabschiedet
1931 Fritz Werner Zuber (Erbe von Emma Lehmann) verkauft die Liegenschaft dem Staat Bern für Fr. 200'000.-
1932 Der Grosse Rat verabschiedet ein Dekret zur Errichtung einer Erziehungsanstalt für weibliche Jugendliche, die gerichtlich oder administrativ eingewiesen sind
1935 Eröffnung des Jugendheims Lory unter der Leitung von Rosa Tobler. Das Heim verfügt über 30 Plätze in 6er-Zimmern. 5 Personen betreuen die Jugendlichen
1948 Frau H. Donau übernimmt die Heimleitung
1960-1962 Erstellung eines Neubaus
1973 Jakob Uetz wird neuer Heimleiter
1979-1982 Verschiedene bauliche Massnahmen. Insbesondere Errichtung einer geschlossenen Abteilung mit 9 Plätzen
1990 Katharina Hiltbrunner wird neue Heimleiterin
1998 Eliane Michel übernimmt die Heimleitung. Das bestehende Konzept wird überprüft und umfassend überarbeitet
2004 Gesamtsanierung der Liegenschaften
Dez.2004 Bezug der sanierten Gebäude. Das Heim bietet zukünftig 28 Plätze mit internen Tagesstrukturen an. Die max. 28 Jugendlichen werden von ca. 60 Mitarbeitenden, die sich auf 42 Vollzeitstellen verteilen, betreut

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Informationen über diesen Webauftritt

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