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Geschichte

Thorberg wird 1175 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Burg gehört den Herren von Thorberg. Diese herrschen bis 1397.

Peter von Thorberg, der letzte Thorberger, gründet 1397 eine Stiftung und vermacht seine gesamten Güter dem Kartäuserorden. Von diesem Zeitpunkt an bis zur Reformation um 1528 ist Thorberg ein Kartäuserkloster. Danach geht der Klosterbesitz an den Staat Bern über und Thorberg wird bis 1798 von einem Landvogt verwaltet.

1805 wird das damalige Pfründerhaus erstmals als Zwangserziehungsanstalt, Musterschule und Hilfsirrenanstalt verwendet. 1855 verfügt der Regierungsrat des Kantons Bern, dass Thorberg ausschliesslich als Zwangsarbeitsanstalt der Justiz- und Polizeidirektion unterstellt sei. 1893 wird der neu errichtete Zellenbau als bernisches Zuchthaus eingeweiht.

Nach Inkraftsetzung des ersten Eidgenössischen Strafgesetzbuches werden ab 1942 bauliche und administrative Neuerungen vorgenommen. 1952 wird mit der Inbetriebnahme des „Verwahrungsbaus“ (heute Haus A) ein neuer Abschnitt des Strafvollzugs eingeleitet. Der Neubau der Kapelle kann 1953 abgeschlossen werden. Die Anpassungen der sanitären Anlagen im Zellen- und Verwahrungsbau werden bis 1978 abgeschlossen.

1991 zieht ein durch einen Eingewiesenen gelegter Brand den Zellenbau derart in Mitleidenschaft, dass das Gebäude für den Normalvollzug geschlossen werden muss. Im Jahre 1998 werden an Stelle des alten Zellenbaus zwei auf einem neu erarbeiteten Vollzugskonzept basierende Vollzugsgebäude bezogen.


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