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Asylentscheid

Positiver Entscheid

Nach einem positiven Asylentscheid erteilt der kantonale Migrationsdienst eine Aufenthaltsbewilligung. Für Reisen wird der betroffenen Person auf Verlangen ein Reisepass für anerkannte Flüchtlinge abgegeben.

Negativer Entscheid

Wird ein Asylgesuch abgelehnt und festgestellt, dass die Rückkehr zumutbar ist, ordnet das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Vollzug der Wegweisung aus der Schweiz an. Die Betroffenen werden vom SEM aufgefordert, die Schweiz innert einer bestimmten Frist zu verlassen. Bis zu dieser Ausreisefrist kann eine bereits bewilligte Erwerbstätigkeit noch ausgeübt werden, danach verfällt die Arbeitsbewilligung.

Kommt der Vollzug der Wegweisung aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, kann das SEM auch eine vorläufige Aufnahme anordnen.

Bei einem negativen Entscheid muss der Migrationsdienst die Wegweisung vollziehen. Je nach Zuständigkeit findet ein Ausreisegespräch mit Mitarbeitenden des Kantons oder des SEM statt. Dabei werden abgewiesene Asylsuchende über das weitere Vorgehen informiert, bei der Papierbeschaffung unterstützt und über die Konsequenzen bei unkooperativem Verhalten aufgeklärt.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.pom.be.ch/pom/de/index/migration/schutz_vor_verfolgung-asyl/asylverfahren/nach_dem_entscheid.html