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Unterbringung

Der Kanton Bern erhält vom Staatssekretariat für Migration (SEM) gestützt auf einen gesetzlich definierten Verteilschlüssel 13,5 % aller Asylsuchenden, die in der Schweiz ein Asylgsuch eingereicht haben, zugewiesen. Er ist für ihre Unterbringung, Betreuung und Unterstützung zuständig. Die Unterbringung erfolgt in zwei Phasen:

Phase I: Unterbringung in einer Kollektivunterkunft oder einer Notunterkunft

In der Phase I wohnen die Asylsuchenden in einer Kollektivunterkunft. Ziel dieser Unterbringungsform ist es, die Personen mit den Gepflogenheiten des schweizerischen Alltages bekannt zu machen und sie an ein möglichst selbstständiges Leben heranzuführen. Die Asylsuchenden halten sich mehrere Monate dort auf. Sind wegen eines raschen Zustroms von Asylsuchenden alle Kollektivunterkünfte ausgelastet, müssen die Asylsuchenden vorübergehend in Notunterkünften untergebracht werden.

Momentan werden im Kanton Bern insgesamt 19 Kollektivunterkünfte sowie 4 Zentren für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) betrieben. Dies bei einer Kapazität von 1'935 Plätzen, wovon 137 Plätze für unbegleitete minderjährige Asylsuchende in den UMA-Zentren in Langnau, Huttwil, Stockbrunnen und Belp bestimmt sind.

Phase II: Unterbringung in einer Gemeinde

Asylsuchende, die während des Aufenthalts in der Kollektivunterkunft gelernt haben, den Alltag in der Schweiz weitgehend selbstständig zu bewältigen, sowie vorläufig aufgenommene Personen werden in einer zweiten Phase in Wohnungen oder Wohngemeinschaften untergebracht. Unterstützt und betreut werden die Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen durch unsere regionalen Asylsozialhilfestellen.


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