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Verkehrsmedizin / Orientierung Körperbehinderte

Frau macht Sehtest beim Optiker

Verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchungen

Der Pflicht, sich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu unterziehen, unterstehen nebst Lenkerinnen und Lenker mit entsprechender Auflagen unter anderem folgende Personen:

  • Bewerber/innen und Inhaber/innen für die Kategorien C, C1, D, D1 sowie für die Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport, höhere Schiffsführer-Ausweiskategorien, alle fünf Jahre bis zum 50. Altersjahr, anschliessend alle drei Jahre, ab 75 alle zwei Jahre
  • Senioren (ab 75 Jahren), alle zwei Jahre

Die verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen dienen der Verkehrssicherheit. Die medizinischen Mindestanforderungen, welche zu erfüllen sind, finden Sie im Anhang 1 der Verkehrszulassungsverordnung (VZV).

Die betroffenen Personen werden automatisch für die periodische Untersuchung aufgeboten. Über 75-jährige Personen müssen die Untersuchung bei einer anerkannten Ärztin/einem anerkanntem Arzt mindestens der Stufe 1, Berufschauffeure sowie Inhaber und Inhaberinnen höherer Schiffskategorien hingegen bei einer anerkannten Ärztin/einem anerkanntem Arzt mindestens der Stufe 2 durchführen lassen.

Der Versand der Aufgebote und Erinnerungen zu den verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen erfolgt automatisiert. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass sich der Eingang des ärztlichen Zeugnisses mit dem Versand des Erinnerungsschreibens gekreuzt hat. Haben Sie sich der Untersuchung ein paar Tage vor Erlass der Erinnerung unterzogen, können Sie die Erinnerung als gegenstandslos betrachten.

Für die Übermittlung der Resultate von verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen steht der Ärzteschaft die gesicherte Plattform BEmedko zur Verfügung. Die gesamte Kommunikation zwischen Ärzteschaft und Amt erfolgt dabei elektronisch. Den Einladungen zur verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung werden daher keine vorgedruckten Formulare mehr beigelegt. Anstelle des bisherigen Formulars übergeben Sie dem Arzt / der Ärztin das Einladungsschreiben unserer Amtsstelle. Für die Bearbeitung Ihres Zeugnisses benötigt der Arzt / die Ärztin den aufgedruckten BEmedko-Zugangscode.

Orientierung Körperbehinderte

Eintreten einer Behinderung bei einem Führerausweisinhaber

Stellen Sie uns mit einer kurzen Mitteilung ein ausführliches ärztliches Zeugnis zu. Das Arztzeugnis muss die erwähnten Punkte im Merkblatt (PDF, 83 KB, 1 Seite) beantworten.

Anschliessend erhalten Sie bei Bedarf eine Aufforderung, um eine technische Eignungsabklärung bei einem Verkehrsprüfzentrum durchführen zu lassen. Anlässlich der technischen Eignungsabklärung werden Kraft, Beweglichkeit, Zielsicherheit und das Reaktionsvermögen geprüft.

Gestützt auf die Testergebnisse werden die Kriterien der Fahrzeugwahl und die Möglichkeiten der technischen Fahrzeuganpassungen festgelegt. Diese werden Ihnen mündlich und in Form einer Verfügung schriftlich mitgeteilt.

Wir bitten Sie in Ihrem eigenen Interesse dringend, erst nach Erhalt dieser Verfügung ein der Behinderung angepasstes Fahrzeug auszuwählen und umbauen zu lassen.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.pom.be.ch/pom/de/index/strassenverkehr-schifffahrt/fuehrerausweise/medizinische_mindestanforderungen.html