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Massnahmen bei Geschwindigkeitsüberschreitung

Nach einer erstmaligen Widerhandlung wird gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung grundsätzlich folgende Massnahme verfügt:

Innerortsbereich (30-60 km/h)  
Überschreitung um 16-20 km/h Verwarnung
Überschreitung um 21-24 km/h 1 Monat Entzug gem. Art. 16b SVG
Überschreitung um 25 km/h und mehr 3 Monate Entzug (mindestens) gem. Art. 16c SVG
Ausserortsbereich und Autostrassen  
Überschreitung um 21-25 km/h Verwarnung
Überschreitung um 26-29 km/h 1 Monat Entzug gem. Art. 16b SVG
Überschreitung um 30 km/h und mehr 3 Monate Entzug (mindestens) gem. Art. 16c SVG
Autobahn/richtungsgetr. Autostrasse  
Überschreitung um 26-30 km/h Verwarnung
Überschreitung um 31-34 km/h 1 Monat Entzug gem. Art. 16b SVG
Überschreitung um 35 km/h und mehr 3 Monate Entzug (mindestens) gem. Art. 16c SVG

Die jeweilige Mindestentzugsdauer darf auch bei einwandfreiem automobilistischem Leumund oder auch bei beruflicher/privater Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen, nicht unterschritten werden (Art. 16 Abs. 3 SVG).

 

Folgende Geschwindigkeitsüberschreitungen fallen unter den sogenannten Rasertatbestand (Art. 16c Abs. 2 lit. abis  in Verbindung mit Art. 90 Abs. 4 SVG) und führen zu einer Entzugsdauer von mindestens zwei Jahren:

Überschreitung um mindestens 40 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 30 km/h beträgt
Überschreitung um mindestens 50 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 50 km/h beträgt
Überschreitung um mindestens 60 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 80 km/h beträgt
Überschreitung um mindestens 80 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit mehr als 80 km/h beträgt

 

(SVG = eidg. Strassenverkehrsgesetz)

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